Geschichte
... Umzingelt von bösartigen Feinden stand Tintenhuf unerschüttert da. Mit erhobenem Haupt entfesselte er „Tusche färbt die tosenden Ströme“; sein Horn stieß wie eine Klinge hervor, Tinte wirbelte aus Mähne und Schweif und machte die Luft selbst zu einem dichten Schleier. Die Überraschung der Feinde nutzend, folgte „Trockener Pinsel schreckt die Vögel auf“, gierige Pinselstriche, die danach trachteten, dem Pinsel selbst die Tinte zu entziehen; die Vorderhufe schlugen mit tödlicher Präzision zu, wobei Tintenspuren Druckpunkte versiegelten. An sonnigen Nachmittagen wiegt eine sanfte Brise Tintenhuf oft in Tagträume, in denen er durch den Himmel galoppiert und sich vorstellt, er sei ein Ranger, der die Ebenen durchschreitet. Störe solche zarten Träumereien nicht, denn sie sind das Privileg der Jugend, ein Geschenk des Nexus selbst.









